Ob bei Hochwasser, Bränden, längeren Stromausfällen oder anderen unerwarteten Gefahrenlagen: In Krisensituationen zählt oft jede Minute. Wer sein Zuhause kurzfristig verlassen muss, sollte deshalb vorbereitet sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt in seinem Ratgeber "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen", wichtige Dinge für den Notfall griffbereit zu haben. Ein gut vorbereitetes Notfallgepäck kann dabei helfen, in einer Ausnahmesituation handlungsfähig zu bleiben und sich selbst sowie Angehörige besser zu versorgen.
Nach den Empfehlungen des BBK sollte ein Notfallgepäck so zusammengestellt sein, dass Menschen für einen begrenzten Zeitraum auch außerhalb der eigenen Wohnung mit dem Nötigsten versorgt sind. Dazu gehören insbesondere persönliche Medikamente, wichtige Dokumente, wetterfeste Kleidung, Hygieneartikel, Verpflegung für unterwegs, eine Trinkflasche, Taschenlampe, Mobiltelefon mit Ladegerät oder Powerbank, Bargeld sowie wichtige persönliche Unterlagen. Auch an Babys, Kinder, ältere Menschen oder pflegebedürftige Angehörige sollte bei der Zusammenstellung individuell gedacht werden.
Wichtig ist, das Notfallgepäck nicht erst im Ernstfall zusammenzustellen. Es sollte an einem leicht erreichbaren Ort bereitstehen und regelmäßig überprüft werden - etwa mit Blick auf ablaufende Medikamente, Batterien oder saisonal passende Kleidung. Schon mit einfachen Vorbereitungen lässt sich die eigene Sicherheit deutlich verbessern. Der BBK-Ratgeber macht deutlich: Krisenvorsorge bedeutet nicht, Angst zu haben, sondern Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen.
Wir empfehlen Ihnen diesen Ratgeber, der auch in Papierformat im Rathaus abgeholt werden kann:
Ratgeber: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen - BBK
Weitere Informationen zum Thema Katastrophenschutz erhalten Sie hier.

