In den letzten Wochen hat es wieder vermehrt Vandalismus und Straftaten (Sachbeschädigung, Aufbrüche etc.) im Bereich des Bürgerparks gegeben. Von der Gemeinde Lengerich wird jeder Vorfall konsequent bei der Polizei angezeigt. Die Verursacher der letzten Vorfälle sind namentlich bekannt, entsprechende Verfahren bei der Polizei laufen.
Insbesondere Jugendliche dürfen sich gerne im Bürgerpark aufhalten und die entsprechenden Einrichtungen nutzen. Es sind aber die bestehenden Regeln einzuhalten:
- Die Toilettenanlage ist eine Toilettenanlage und kein Aufenthaltsraum, den man verunstaltet.
- Der Spielplatz ist ein Spielplatz, der für Kinder unter 14 Jahre gedacht ist - er ist nicht mit Müll, Scherben etc. zu verunreinigen. Spielgeräte mutwillig beschädigen geht gar nicht.
- Die Wege im Park werden auch von älteren Menschen mit Rollstuhl oder Rollator und von Eltern mit kleinen Kindern genutzt. Sie dürfen daher nicht mit Rollern, Mofas etc. befahren werden.
- Die Boule-Anlage ist eine Boule-Anlage und kein Ort, auf dem man mit Mofas etc. Runden dreht.
- Das Aufbrechen von Türen und Entwenden von Gegenständen ist eine Straftat.
- Es gibt Mülleimer, diese sind dafür gedacht, dass Müll darin entsorgt wird, nicht daneben.
- Aufkleber und Schmierereien gehören nicht in den öffentlichen Raum.
Die Gemeinde prüft derzeit, ob und an welcher Stelle entsprechende Videoüberwachungssysteme installiert werden dürfen. Auch mit der Polizei gibt es einen engen Austausch, der Bürgerpark ist auch bei der Polizei wieder stärker im Fokus.
Generell werden alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, bei entsprechenden Vorkommnissen umgehend die Polizei bzw. die Verwaltung zu informieren und sich auch als Zeuge zur Verfügung zu stellen. Nur gemeinsam werden wir die Probleme in den Griff bekommen.
Der Bürgerpark ist für alle Bürgerinnen und Bürger, für Jung und Alt, als Ort des Aufenthalts gedacht. Daher sollten Rücksichtnahme und Respekt untereinander selbstverständlich sein. Dies darf nicht von einigen Wenigen kaputt gemacht werden, die meinen, sich an keine Regeln halten zu müssen.
Daher wird auch zukünftig jeder Vorfall von der Gemeinde konsequent zur Anzeige gebracht.
gez. Wübbe
Bürgermeister

