Gleichstellungsbeauftragte

 Ansprechpartner

Brigitte Saxen
Mittelstr. 15
49838 Lengerich
saxen@lengerich-emsland.de

 05904-932811

Sprechzeiten:

Gesprächstermine können telefonisch vereinbart werden. Mein Büro befindet sich in der Samtgemeindeverwaltung im Zimmer 212 / OG.

Rufen Sie an oder kommen Sie vorbei, wenn Sie sich über Benachteiligungen beschweren wollen,

  • Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Rechte brauchen,
  • Informationen und Auskünfte benötigen,
  • Vorschläge haben, wie die Situation von Frauen in der Samtgemeinde Lengerich verbessert werden kann.


Informieren Sie die Frauenbeauftragte über alltägliche Diskriminierungen, die Sie am Arbeitsplatz, bei der Zeitungslektüre, im öffentlichen Personennahverkehr etc. erleben.

Die Gleichstellungsbeauftragte ist für alle Frauen und Mädchen da!
Alle Informationen und Gespräche werden vertraulich behandelt.

Brigitte Saxen
Am Bürgerpark 23
49838 Lengerich

Tel.: 05904/963461
Mobil: 0172-2728518
E-Mail: saxen@lengerich-emsland.de

Was macht eine Gleichstellungsbeauftragte?

Was macht eigentlich eine Gleichstellungsbeauftragte?
In erster Linie fördert sie die Gleichstellung und Gleichbehandlung von Mann und Frau innerhalb der Verwaltung. Diese Aufgabe ist fest im LGG Landesgleichstellungsgesetzt verankert.
Das gilt sowohl für alle Angelegenheiten innerhalb der Verwaltung als auch für die der örtlichen Gemeinschaft.
Die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten ändern sich ständig, denn auf aktuelle soziale und wirtschaftliche Veränderungen muss zeitnah und flexibel eingegangen werden.
Gleichberechtigung in der kommunalen Praxis
Egal, welche Vorhaben und Maßnahmen in der Verwaltung realisiert werden, sobald die Belange von Frauen berührt werden, wirkt die Gleichstellungsbeauftragte mit. Hierbei kann es um die Erhöhung der Frauenerwerbsquote oder um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehen. Auch die Arbeit von Vereinen oder Frauengruppen wird von ihr unterstützt, begleitet und manchmal koordiniert.
"Brauchen wir so etwas heute noch?"
Ja, denn:
Frauen verdienen im Durchschnitt ein Drittel weniger als Männer, sie haben geringere Aufstiegschancen;
Frauen sind immer noch überwiegend allein zuständig für Haushalt und Kindererziehung;
Frauen werden immer noch Opfer von körperlicher und seelischer Gewaltanwendung;
Frauen sind in politischen Gremien und in Entscheidungsgremien nur schwach vertreten.
Rechtliche Grundlagen:
Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG)
Vom 17. Dezember 2010
§ 8
Gleichstellungsbeauftragte
(1) 1 Kommunen, die nicht Mitgliedsgemeinden von Samtgemeinden sind, haben eine Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen. 2 Die Gleichstellungsbeauftragten der kreisfreien Städte, der Landeshauptstadt Hannover, der Stadt Göttingen, der großen selbständigen Städte, der Landkreise und der Region Hannover sind hauptberuflich zu beschäftigen.
(2) 1 Die Vertretung entscheidet über die Berufung und Abberufung der hauptberuflich beschäftigten Gleichstellungsbeauftragten. 2 Betreffen die in § 107 Abs. 4 Satz 1 Halbsatz 1 und Satz 2 Halbsatz 1 genannten Beschlüsse Beschäftigte, die das Amt der Gleichstellungsbeauftragten hauptberuflich innehaben oder hierfür vorgesehen sind, so ist ausschließlich die Vertretung zuständig. 3 Der Hauptausschuss kann eine ständige Stellvertreterin der hauptberuflich beschäftigten Gleichstellungsbeauftragten bestellen. 4 Die Gleichstellungsbeauftragte soll vor der Bestellung gehört werden. 5 Ist eine ständige Stellvertreterin nicht bestellt, so soll der Hauptausschuss eine andere Beschäftigte mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragen, wenn die Gleichstellungsbeauftragte voraussichtlich länger als sechs Wochen an der Ausübung ihres Amtes gehindert ist; die Amtszeit der vorübergehenden Stellvertreterin endet zu dem Zeitpunkt, an dem die Gleichstellungsbeauftragte ihre Tätigkeit wieder aufnimmt.
(3) In Samtgemeinden und in Gemeinden, in denen die Gleichstellungsbeauftragte nicht hauptberuflich tätig ist, regelt die Vertretung durch Satzung die Berufung und Abberufung der Gleichstellungsbeauftragten sowie deren Stellvertretung; die Regelungen sollen dem Absatz 2 entsprechen.