Drei neue Radrouten im Emsland

Lingener Tagespost 24. Juli 2009
vb Spelle.

Um rund 165 auf nunmehr knapp 2400 Kilometer ist das einheitlich ausgeschilderte emsländische Radwegenetz jetzt mit der Eröffnung von drei themenbezogenen Rundkursen rund um Freren, Lengerich und Spelle angewachsen.

So kann ab sofort die Samtgemeinde Lengerich auf der 60 Kilometer langen Mühlen-&-Korn-Route erkundet werden, die 55 Kilometer lange Hünen-&-Hollandgänger-Route führt durch die Samtgemeinde Freren, und die Landschaft rund um Spelle kann auf der 50 Kilometer langen Aartal-&-Moor-Route „erradelt“ werden.
Für alle drei Touren gibt es eine detaillierte Radkarte mit zahlreichen Tipps zu Sehenswürdigkeiten entlang der Route. „Diese Radkarte ist ab sofort für zwei Euro in den Bürgerbüros der drei Gemeinden und beim Touristikverein Freren-Lengerich-Spelle erhältlich“, betonte die Geschäftsführerin des Touristikvereins, Hedwig Thele. Sie hatte auch Anfang des letzten Jahres die Idee zu diesen Routen.



Drei themenbezogene Radrouten rund um Freren, Lengerich und Spelle ergänzen jetzt das emsländische Radwegenetz: Zur Einweihung kamen Vertreter der Gemeinden und Sponsoren sowie Gästebetreuer nach Spelle

„Diese drei Routen sind zudem ein tolles Aushängeschild für die gute Zusammenarbeit zwischen unseren drei Kommunen“, betonte Spelles Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf bei der offiziellen Eröffnung auf dem Wöhlehof in Spelle. So war es laut Uwe Carli, dem Geschäftsführer der Emsland Touristik GmbH, eine Premiere, dass gleich drei emsländische Gemeinden gemeinsam ihr Radwegenetz ausbauen. Zuvor waren bereits regionale Radwege in Lathen in das emsländische Radwegenetz integriert worden: „Ähnliche Planungen gibt es zurzeit auch bei den Gemeinden auf dem Hümmling im nördlichen Emsland. Durch die Einbindung in das überregionale Radwegeleitsystem können wir unsere Radwege-Infrastruktur nachhaltig verbessern.“

Die Gesamtkosten für die Ausweisung der Routen beliefen sich auf rund 26800 Euro – 9600 Euro kamen vom europäischen Leader-Programm, 5700 Euro vom Landkreis, je 2500 Euro von den drei Gemeinden, und der Rest soll durch den Kartenverkauf erwirtschaftet werden.


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