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David McAllister in Bawinkel

Lingener Tagespost 2. Februar 2009

„Werde mich an den 30. Januar 2009 erinnern“
vb Bawinkel.

E in wichtiges Erlebnis hatte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und niedersächsische CDU-Chef David McAllister schon bei der Anreise zum Bawinkler Neujahrsempfang, auf dem er als Ehrengast am Freitagabend die Festrede hielt: „Von Cloppenburg bis Haselünne musste ich einem Lkw aus den Niederlanden hinterherfahren. Es gab einfach keine Überholmöglichkeit.“ So werde er sich bei den Verhandlungen zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans an diesen Abend erinnern und sich für den weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur einsetzen.

Dies sagte er auch vor dem Hintergrund von zwei Landesstraßen (L 66 und L 67), die sich laut Bawinkels Bürgermeister Adolf Böcker in „einem teilweise sehr schlechten und abgefahrenen Zustand“ befinden, und erster Planungen für eine Umgehungsstraße im Zuge der B 213. „Rund 10000 Fahrzeuge fahren täglich durch Bawinkel. Darunter sind viele Lkw aus den Niederlanden, die die B 213 als Abkürzung in Richtung Bremen/Hamburg benutzen und dadurch auch noch gleich die sonst fällige Maut einsparen“, so Böcker.
Gewürzt mit Anspielungen auf seine schottischen Wurzeln („ich habe ja nicht gerade den norddeutschesten Namen, habe es aber immerhin zum Bürgermeister und Schützenkönig in der ebenfalls ländlichen Gemeinde Bad Bederkesa bei Cuxhaven geschafft“), ging McAllister auch auf die „enormen Herausforderungen des laufenden Jahres“ vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise ein. Bei allen jetzt wichtigen Konjunkturprogrammen sollte man aber immer daran denken, dass diese zumeist aus neuen Schulden finanziert würden. „Unser Ziel der Haushaltskonsolidierung in Niedersachsen bleibt aber bestehen“, so McAllister: „Wir wollen auf jeden Fall noch in dieser Wahlperiode einen Haushalt ohne neue Schulden vorlegen.“

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