Lingener Tagespost 19. September 2009
Projekte werden realisiert
el Lengerich.
Erstmals seit mehreren Jahren musste der Rat der Samtgemeinde Lengerich wieder über einen Nachtragshaushalt entscheiden. Das von Samtgemeindebürgermeister Mat thias Lühn vorgelegte umfangreiche Zahlenwerk wurde einstimmig verabschiedet.
Grund für die 1. Nachtragshaushaltssatzung und für den Nachtragshaushaltsplan 2009 seien in erster Linie die zusätzlichen Einnahmen und Ausgaben aus dem Konjunkturprogramm, betonte Lühn. Im Verwaltungshaushalt erhöhen sich die Einnahmen um 29 800 Euro und die Ausgaben um 41700 Euro. Der Vermögenshaushalt sieht Mehreinnahmen und Mehrausgaben in Höhe von 175200 Euro vor.
Nach Darstellung des Samtgemeindebürgermeisters stehen noch diverse Maßnahmen auf der Tagesordnung, die über das Konjunkturpaket II bezuschusst werden. Der Samtgemeinderat beschloss einstimmig, dass aus den pauschalen Mitteln des Konjunkturpaketes II in einer zweiten Umsetzungsphase folgende Projekte realisiert werden sollen: Austausch der Fenster in der Grundschule Bawinkel (zirka 31000 Euro); die Erneuerung der Heizung und eine energetische Sanierung der GS Gersten (zirka 30000 Euro); die Sanierung der Außenfassade der GS Lengerich (zirka 16000 Euro).
Die verbleibenden pauschalen Mittel aus dem Konjunkturpaket II in Höhe von zirka 70000 Euro sollen in einen ersten Sanierungsabschnitt der Schwimmhalle Lengerich investiert werden. Dazu seien zunächst die wichtigsten Maßnahmen zu ermitteln, erläuterte Matthias Lühn das Vorgehen.
Seinen letzten Bericht über die Arbeit der Feuerwehren in der Samtgemeinde Lengerich legte Gemeindebrandmeister Georg Feldmann vor. Mit Ablauf dieses Monats scheidet er aus Altersgründen aus dem Amt (siehe gesonderten Bericht).
Die sechs Ortsfeuerwehren mussten im Berichtsjahr 2008 zu 92 Einsätzen ausrücken und leisteten dabei 2100 Einsatzstunden. Bei 17 Verkehrsunfällen galt es zum Teil Schwerstverletzte und auch tote Insassen zu bergen.
In den Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Lengerich leisten 104 aktive Mitglieder ihren ehrenamtlichen Dienst am Nächsten. Zudem gehören 18 passive Mitglieder und 34 Jugendfeuerwehrleute den Feuerwehren an.