Textversion

Sie sind hier:

Strukturelle Daten

Geschichte

Wappen

Öffentliche Einrichtungen

Vereine & Verbände

Feuerwehr

Ortspläne

Archiv

2012

2011

2010

2009

2008

2007

Allgemein:

Startseite

Notdienst

Kontakt

Call-Back-Service

Sitemap

Impressum

Lingener Tagespost 8. Juni 2009„Möchte manchmal selber wieder Kita-Kind sein“
sme Lengerich.

Es war das Geburtsjahr der Geschwindigkeitsüberwachung durch Radarfallen und der ersten Abenteuer von Asterix und Obelix. Freddy Quinn gab in der Musikszene den Ton an, und Konrad Adenauer regierte in Deutschland. Außerdem eröffnete im Jahr 1959 der Katholische Kindergarten St. Benedikt in Lengerich – das 50-jährige Jubiläum wurde daher nun gebührend gefeiert.

Pfarrer Martin Stührenberg freute sich über die große Festgemeinschaft zum Jubiläum. Neben zahlreichen Eltern und Gemeindemitgliedern waren noch Aktive der Feuerwehr und des Schützenvereins der Einladung gefolgt. Annette Backsmann, Leiterin des Kindergartens, beleuchtete kurz die vergangenen 50 Jahre in der Geschichte des Kindergartens, der anfangs Platz für 15 Kinder bot. „Zurzeit werden 83 Kinder in vier Gruppen betreut, und seit etwa drei Jahren arbeitet der Kindergarten integrativ.“
Die Kinder dürfen bei einem Jubiläum auch nicht zu kurz kommen und hatten für den Ehrentag etwas ganz Besonderes einstudiert: Als Tiere verkleidet, gaben sie ein Ständchen und hatten dabei selber jede Menge Spaß.

Den Festvortrag hielt Maria Wecks vom Caritasverband. Sie beleuchtete den Wandel der Erziehungsziele der letzten 50 Jahre. „Die Familien müssen bei der Erziehung unterstützt werden“, betonte sie und zitierte ein afrikanisches Sprichwort: „Für die Erziehung eines Kindes braucht es ein ganzes Dorf.“

Gerhard Wübbe, Bürgermeister von Lengerich, hob die Fähigkeit von Kindern hervor, Erwachsene an das Wichtigste im Leben zu erinnern: Liebe, Vertrauen und die Begeisterungsfähigkeit. Angesichts der fröhlichen Gesichter, die er immer im Kindergarten sehe, würde er gerne „selber manchmal wieder Kindergartenkind sein“.

Ähnlich spontan war auch die Ansprache von Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn, der ein kleines Jubiläum verriet: „Vor genau 30 Jahren habe ich diesen Kindergarten verlassen.“ Daher wisse er aus eigener Erfahrung, dass sich im Kindergarten St. Benedikt in den letzten Jahren viel verändert hat.

Neben weiteren Grußworten der Gäste sorgte der Chor „Inspiration“ für die musikalische Untermalung. Der Höhepunkt des Jubiläums war ein großes Kindergartenfest, dessen Programm von den Kindern mitgestaltet wurde.