Lingener Tagespost 29. Mai 2009
Schon bald Startschuss für Kindergarten und Krippe
el Lengerich.
Eine zweite Großbaustelle wird es in Kürze im Zentrum von Lengerich geben: Nahezu zeitgleich mit der Umgestaltung des Marktplatzes dürfte der Startschuss für die Erweiterung des Kindergarten mit einem neuen Krippenbereich erfolgen.
Davon geht zumindest der Gemeinderat aus, der am Mittwochabend mit einem entsprechenden Beschluss den Weg frei machte. Einstimmig wurden sowohl das von Architekt Lorenz vorgestellte Konzept als auch die Finanzierungsmodalitäten verabschiedet.
Die Erweiterung des Kindergartens in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde sei angesichts der aktuellen Zahlen dringend erforderlich, betonte Bürgermeister Gerhard Wübbe. Kindergartenleiterin Annette Backsmann stellte die konkrete Situation vor.
Gerade auch im Bereich der Krippenplätze sei eine überraschende Entwicklung zu verzeichnen. So liegen 7 konkrete Voranmeldungen vor. Insgesamt liegen 26 Anmeldungen f0r den Kindergarten im nächsten Jahr vor. Davon wollen nach Darstellung von Annette Backsmann 16 Kinder die Ganztagsgruppe in Anspruch nehmen. Insgesamt besuchen derzeit 83 Kinder in vier Gruppen den Lengericher Kindergarten.
„Es ist beeindruckend, wie sich der Bedarf in wenigen Jahren geändert hat“, zeigte sich Bürgermeister Wübbe beeindruckt. Dank galt dem Kindergartenteam für vorbildliches Engagement.
Nach Darstellung von Architekt Lorenz wird sich der Krippenbereich an den vorhandenen Kindergarten anschließen, aber ist dennoch in sich abgeschlossen konzipiert. Der Gruppenraum für eine fünfte Gruppe wird über dem Krippenbereich gebaut.
Die Kosten bezifferte Samtgemeindebürgermeister Lühn mit 273000 Euro für die Krippe und mit 159999 Euro für den Kindergarten. An der Finanzierung beteiligen sich der Landkreis Emsland, das Bistum Osnabrück und die Gemeinde Lengerich. „Das ist sinnvoll investiertes Geld“, betonte Bürgermeister Wübbe.
Auf eine entsprechende Nachfrage ging Lorenz von einer Fertigstellung im Frühjahr nächsten Jahres aus.
Einstimmig fiel ebenfalls die Zustimmung für die Anschaffung eines Güllefasses aus. Dieses soll in erster Linie für die Bewässerung der vielen Bäume und Blumenbeete eingesetzt werden.