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» Lingener Tagespost 24. April 2009

„Eine attraktive Rendite“

el Lengerich.
Die geplante „1. Bürgerenergiegenossenschaft der Samtgemeinde Lengerich“ nimmt konkrete Formen an. In drei gut besuchten Informationsveranstaltungen der Volksbanken Langen-Gersten, Lengerich und Lingen (Bawinkel) wurde das Konzept „Sonnenenergie aus der Region für die Region“ vorgestellt.

Wie die noch zu gründende Genossenschaft aussehen soll und die Energiegewinnung aus Fotovoltaikanlagen funktioniert, stellte Matthias Partetzke von der ENWE (Energie-Netzwerk-Weser-Ems) vor. Entscheidend sei, dass das Gesamtkonzept in einem genossenschaftlich geprägten Unternehmen realisiert werde.

Bisher habe ENWE neun Fotovoltaikanlagen-Genossenschaft in Gründung begleitet. Die Resonanz sei überall sehr gut gewesen

Ausführlich ging Partetzke auf ökologische und wirtschaftliche Aspekte ein. Durch die staatlich festgeschriebene Förderung sei 20 Jahre lang eine gute Rendite gesichert.

Nach Darstellung des ENWE-Vertreters wurden in Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde Lengerich folgende Dächer untersucht und ausgewählt: Sportlerheim und Reithalle in Bawinkel, Turnhalle in Gersten, Gemeindehaus in Langen, Schulzentrum und Gemeindeverwaltung in Lengerich, Grundschule und Kindergarten in Handrup sowie das Gemeindehaus in Wettrup.

Die Investitionskosten werden mit 1,435 Millionen Euro beziffert. 25 Prozent davon (zirka 350000 Euro) müssen über Geschäftsanteile (mindestens zehnmal 100 Euro) finanziert werden, erläuterte Johannes Wolters (Volksbank Lengerich). Die sicherlich attraktive Rendite sei mit rund 4,5 bis 5 Prozent errechnet worden.

„Wir gehen von einem Zeitfenster von vier Wochen aus“, möchte Wolters ebenso wie seine Berufskollegen das Vorhaben schnellstmöglich umsetzen. Ansprechpartner sind die drei Volksbanken in der Samtgemeinde.

Foto: H. Krüssel

Das Konzept der Bürgerenergiegenossenschaft erläuterten Johannes Wolters, Matthias Partetzke, Matthias Lühn und Angelika Lügering den interessierten Bürgern in der Samtgemeinde Lengerich.

Der weitere Ausbau alternativer Energien ist ein Auftrag an die Politik und an die Gesellschaft insgesamt, machte Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn in der von 80 Bürgern besuchten Veranstaltung in Lengerich deutlich.

Die Samtgemeinde Lengerich habe sich entschlossen, ihren Beitrag zu leisten. „Wir stellen in einem ersten Schritt entsprechende Dächer auf kommunalen Gebäuden zur Verfügung“, erläuterte Lühn das ehrgeizige Vorhaben. Weil aber die Kommune das Geld für die Anlagen nicht aufbringen könne, habe man die Genossenschaftsbanken mit ins Boot genommen.