Textversion

Sie sind hier:

Strukturelle Daten

Geschichte

Wappen

Öffentliche Einrichtungen

Vereine & Verbände

Feuerwehr

Ortspläne

Archiv

2012

2011

2010

2009

2008

2007

Allgemein:

Startseite

Notdienst

Kontakt

Call-Back-Service

Sitemap

Impressum

Lingener Tagespost 25. April 2008

Lengerich baut Betreuung für Kinder aus
pe Lengerich.
Das Betreuungsangebot für Kinder in der Gemeinde Lengerich wird weiter ausgebaut. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Rat am Mittwochabend einstimmig.

Derzeit weist die Einrichtung in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde zwei Regelgruppen à 25 Kinder, eine Gruppe mit Einzelintegration und 20 Kindern sowie eine Kleingruppe mit zehn Kindern bei einer Gesamtkapazität von 80 Plätzen aus. Für das kommende Kindergartenjahr fehlen allerdings den Anmeldungen zufolge zwischen fünf und sieben Plätze.

Wie Bürgermeister Gerhard Wübbe ausführte, komme es darauf an, eine Lösung zu entwickeln, die auch langfristig Bestand habe. Für die Gemeinde Lengerich sei es wichtig, ein attraktives Betreuungsangebot vorzuhalten. Die Quote der Dreijährigen in Lengerich, die den Kindergarten besuchen, liege bei 80 Prozent. Die Tendenz gehe dahin, dass die Kinder immer früher und damit auch länger die Einrichtung besuchen. Deshalb gelte es, auch die Einrichtung einer Krippe im Hinterkopf zu behalten. Wichtig seien außerdem flexible Betreuungszeiten.

Der Rat sprach sich deshalb dafür aus, die bestehende Kleingruppe zu einer Regelgruppe aufzustocken, damit alle Lengericher Kinder in der Gemeinde einen Kindergartenplatz finden und auch noch weitere freie Kapazitäten vorhanden sind. Mit dieser Maßnahme verbunden ist die Freistellung der Leiterin und die Einstellung einer weiteren Erzieherin.

Weiter ist beabsichtigt, eine Ganztagsbetreuung einzurichten, die Betreuungszeiten von acht bis 17 Uhr anbietet. In Abstimmung mit der Samtgemeinde, dem Landkreis Emsland und dem Bistum Osnabrück soll außerdem ein Konzept zur Errichtung von Krippenplätzen erarbeitet werden.

Das vom Lengericher Gemeinderat geschnürte Paket verursacht Mehrkosten in Höhe von rund 25 000 Euro, Geld, das Rat und Verwaltung aber gut angelegt wissen.

Die Maßnahmen seien wichtige Bausteine für eine familienfreundliche Kommune. Bürgermeister Wübbe erklärte in diesem Zusammenhang, dass die Erzieherinnen im Kindergarten mit großem Engagement zu Werke gingen.